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10 Gründe, um gegen Tierversuche zu protestieren

 

Es gibt viele gute Gründe, um Tierversuche zu verbieten. Wir haben einige der wichtigsten zusammen gestellt.

 

Bei Tierversuchen werden Tiere gequält und getötet.

 

Beispiele:

• Tierexperimentatoren fügen Ratten Verbrennungen zu, lassen Schweine ersticken, Mäuse ertrinken, sie brechen Hunden ihre Knochen oder vergiften sie, quälen

Kaninchen mit Strom, nähen Katzenbabys die Augen zu und vieles mehr.

• Die Tiere werden in Einsamkeit auf Gitterrosten eingesperrt oder in Massen zusammengepfercht.

• Sie werden in Apparate geschnallt, damit sie sich nicht wehren und bewegen

können …

 

Die Grausamkeit der Tierversuche ist Grund genug, sie sofort zu verbieten.

 

 

 

Das Tierschutzgesetz schützt die Tiere nicht vor Qual und Tod, sondern bestimmt z. B., für welche Zwecke Tierversuche gemacht werden dürfen. Diejenigen, die Tierversuche beaufsichtigen sollen, sind meist selbst Tierexperimentatoren.

 

"Tierschutzbeauftragte" z. B. sollen dafür sorgen, dass die Tiere "nicht mehr als nötig" gequält werden. Sie werden oft von dem Labor bezahlt, in dem sie auf Tierschutz achten sollen.

 

Meist genehmigen Tierärzte die Versuche.

 

Andere Tierärzte, die die Unterbringung der Tiere in den Käfigen kontrollieren sollen, kündigen ihre Besuche vorher an.

 

Während der Versuche sind die Tierexperimentatoren mit ihren Tieren allein.

 

Weder Kameras noch unabhängige Kontrolleure überwachen ihren Umgang mit den Tieren.

 

Bei Tierversuchen gibt es keine wirksame Überwachung

 

 

 

In einer wissenschaftlichen Untersuchung in Bayern wurde festgestellt, dass Tierexperimentatoren die Leiden, die sie den Tieren zufügen, oft viel niedriger angeben, als sie in Wirklichkeit sind. (1)

 

Mit versteckter Kamera gedrehte Filme zeigen, dass es in den Laboren Personen gibt, die ihren Ärger an den wehrlosen Tieren auslassen und sie misshandeln. (2)

 

In wissenschaftlichen Untersuchungen hat man herausgefunden, dass Ärzte, die qualvolle Tierversuche durchführten, sich nicht mehr in ihre Patienten einfühlen konnten. (3)

 

Gewalt gegen Tiere schadet Tieren und Menschen.

 

 

 

Drei Beispiele:

 

1. Handystrahlung

Seit Jahrzehnten werden Ratten bewegungsunfähig in Röhren gesteckt und monatelang Handystrahlung ausgesetzt. Allerdings ist immer noch nicht geklärt, ob Handystrahlen schädlich sind oder nicht.

 

2. Asbest

Die krebserregende Wirkung des Baustoffes Asbest war lange unbekannt. Ratten und Hamster vertragen davon mehrere hundert Mal mehr als der Mensch, bevor sie Krebs bekommen. (4)

Dass Asbest krebserregend ist, hat man erst durch die Untersuchung von Menschen, die mit Asbest arbeiten, herausgefunden.

 

3. Nützliche Medikamente

Medikamente wie z. B. Aspirin oder Penicillin, die schon seit fast 100 Jahren Menschen helfen, würden heute keine Verkaufserlaubnis bekommen, weil sie bei manchen Tierarten schädlich oder sogar tödlich sind.

 

Tierversuche sind nutzlos und irreführend.

 

 

Seit 30 Jahren versprechen Tierexperimentatoren uns den Impfstoff, der vor AIDS schützt. Doch trotz unzähliger Tierversuche erkranken und sterben Menschen weiter an AIDS, Krebs, Herzinfarkt, Zuckerkrankheit und vielen anderen Krankheiten.

 

Obwohl die Medizin seit über dreihundert Jahren auf Tierversuche vertraut und Milliarden Steuergelder dafür ausgibt, sind die meisten Krankheiten, nämlich zwei Drittel, immer noch nicht erfolgreich behandelbar.

 

Tierexperimentatoren schüren falsche Hoffnung.

 

 

Tierversuche dauern lange und liefern erst nach vielen Jahren Ergebnisse, die dann noch nicht einmal auf den Menschen übertragbar sind. Forschung, z. B. an Zellen von Menschen, durch genaue Beobachtung von Menschen oder mit Hilfe von Computern, funktioniert schnell und genau. Die Ergebnisse sind auf Menschen übertragbar, weil sie auch an Menschen oder durch menschliche Zellen gewonnen wurden.

 

Beispiel 1:

Hätte man statt mit Affen mit Blutzellen von Menschen gearbeitet, wären schwere Gesundheitsschäden durch das Mittel TGN 1412 verhindert worden.

 

Beispiel 2:

Statt Tieren ins Gehirn zu bohren, kann man mit Hirngewebe von Menschen, das bei Operationen anfällt, experimentieren. Das tut nicht weh und liefert nützliche Ergebnisse für Menschen.

 

Beispiel 3:

Die Wirkung von Medikamenten kann mit einer Kombination von lebenden menschlichen Zellen aus Leber, Lunge, Darm usw. und Computerchips untersucht werden. Im Gegensatz zum Vergiften von Hunden kommen dabei auf den Menschen übertragbare Ergebnisse heraus.

 

Die Beispiele ließen sich lange fortführen.

 

Erfolgreiche Forschung funktioniert ohne Tierleid.

 

 

 

Medikamente gegen Bluthochdruck, Gelenkschmerzen, Blutungen, Schlafstörungen, Übergewicht und vieles andere wurden im Tierversuch getestet und danach für Menschen freigegeben. Unzählige Patienten wurden durch die Mittel schwer krank oder sind gestorben. Allein in Deutschland sterben pro Jahr etwa 58.000 Menschen durch Medikamente, obwohl deren angebliche "Unbedenklichkeit" durch Tierversuche getestet wurde. (5)

 

Die Namen Trasylol, Bextra, Lipobay, Vioxx, Prexige, Lantus, Menocil sind Beispiele einer endlosen Reihe …

 

Tierversuche sind gefährlich

 

 

Deutsche Politiker geben den Tierexperimentatoren viel mehr Geld als Wissenschaftlern, die tierfrei forschen.

 

Beispiele:

Das Helmholtz-Zentrum in Braunschweig, wo grausame Versuche mit Mäusen gemacht werden, erhielt 25 Millionen Euro Steuergelder für den Bau seines neuen Tierhauses.

Die Universität in Mainz konnte für 29 Millionen Euro neue Gebäude zur Unterbringung von Mäusen, Ratten und Kaninchen errichten.

Die Universität in Bremen erhielt 9,7 Millionen Euro für die Hirnforschung an Affen.

Die Uni in Jena bekam 23 Millionen Euro, die Uni Würzburg 31 Millionen, die Uni Bonn 50 Millionen …

Überall in Deutschland werden neue Häuser für Tierversuche gebaut. Die Suche nach tierversuchsfreien Methoden wird hingegen nur mit ca. 4 Millionen Euro pro Jahr gefördert. (6)

 

Angeblich sollen Tierversuche verringert werden. Doch wird immer mehr Geld dafür ausgegeben. Zugleich werden tierfreie Methoden vernachlässigt.

 

 

 

Tierexperimentatoren dürfen selbst bestimmen, ob sie ihre Versuche bekannt machen. Wir dürfen ihnen nicht zusehen. Deshalb wissen viele Menschen nicht, was mit den Tieren passiert, wie wenig Tierversuche nützen und wie viel Schaden sie anrichten.Tierschutzorganisationen fordern, dass alles, was mit Tierversuchen zu tun hat, gezeigt und veröffentlicht werden muss.

 

Alle Menschen bezahlen mit ihren Steuern Tierversuche, dürfen sie aber nicht sehen und erfahren oft nicht einmal ihre Ergebnisse.

 

 

 

Der Kampf gegen Tierversuche kostet die Tierversuchsgegner viel Zeit und Geld. Sie haben keinen Nutzen von der Abschaffung der Tierversuche. Tierexperimentatoren bekommen für ihre Versuche viel Geld und werden dadurch berühmt. Sie behaupten, mit den Versuchen Menschen retten zu wollen. Doch konnte noch kein Tierexperimentator beweisen, dass sein Tierversuch Menschen gerettet hat. Immer wieder werden Menschen durch im Tierversuch entwickelte Medizin krank und sterben sogar.

 

Tierversuche richten viel Schaden an. Beweise dafür, dass sie Menschen retten, gibt es nicht.

 

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Quellen:

1 Lindl. T. et al 2005, Tierversuche in der biomedizinischen Forschung. In: Altex 22, 3/05 143-151

2 video.google.de/videoplay

3 Howall, D.A., British Medical Journal, June 11th 1989, 1894

4 Ann. Occup. Hyg. 1995: 39, 715-725; Int. Arch. Occup. Environ. Health 2000: 73 (suppl), 53-59; Toxicol. Appl. Pharmacol. 2002: 181, 93-105

5 www.dokus.in/watch/84-die-gesundheitsfalle-toedliche-pillen

6 www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/pdf/steuerzahler.pdf;

www.aerzte-gegen-tierversuche.de/images/pdf/forschungsfoerderung.pdf

 

 

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Harry hilft Tieren ist ein Projekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V.