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Röntgen und Co.


Beispiel Hirnforschung
Für die Erforschung des menschlichen Gehirns werden besonders mit Katzen, Ratten und Affen sehr grausame Versuche gemacht. Man schiebt den Tieren Drähte ins Gehirn und befestigt einen Zementklotz auf ihrem Kopf. Sie werden in Apparate eingezwängt, so dass sie sich nicht bewegen können. Ihr Kopf wird mit Hilfe des Zementklotzes festgeschraubt. Dann macht man mit ihnen Tests, zum Beispiel an einem Computer. Affen lässt man vorher dursten, damit sie für einen Tropfen Flüssigkeit als Belohnung mitarbeiten.

Tierversuchsfrei:
Hirnforschung lässt sich bei Menschen auch direkt und schmerzlos mit Computermethoden durchführen: Dabei macht man, vereinfacht ausgedrückt, scheibchenweise ganz viele Bilder von den Körperteilen oder Organen, also zum Beispiel dem Gehirn. Zeigt man den Testpersonen bestimmte Fotos oder spielt ihnen Musik vor, so erkennt man anhand der "Scheibchenbilder" welcher Teil des Gehirn dabei gerade arbeitet. Es gibt auch Menschen, die bestimmte Gehirnkrankheiten haben oder deren Gehirn bei Unfällen verletzt wird. Wenn man diese Veränderungen im Gehirn dieser Menschen nun mit ihren Beschwerden oder ihrem veränderten Verhalten vergleicht, dann kann man feststellen, welche Gehirnteile für welche Körperreaktionen zuständig sind. Dafür braucht man Katzen, Affen oder Ratten keine Drähte ins Gehirn zu operieren.


Ein Kernspintomograph kann scheibchenartige Bilder vom Körperinneren machen. Er kann sogar sichtbar machen, welche Teile unseres Gehirn gerade arbeiten.
Foto: Bernd Elmenthaler

 

 

Prüfe Dein Wissen:

 

1. Was wird mit den Tieren in der Hirnforschung gemacht?

 

2. Was macht man mit einem Kernspintomographen?

 

3. Erkläre das Beispiel für tierfreie Hirnforschung.