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Tierversuche als Projektthema an der Emil-Petri-Schule in Arnstadt

Beispielhafter Einsatz für leidende Tiere

 

 

In der Klassenlektüre „Das Vamperl“ hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c von Experimenten an Tieren in der Medizin gelesen. Sie überredeten ihre Religionslehrerin dazu, im Internet recherchieren zu dürfen. Als sie erfuhren, welche Leiden Tieren erst in Wirklichkeit zugefügt werden, waren sie fassungslos. Alle sollten erfahren, was da für Unrecht geschah! Sie begannen an einer Wandzeitung zu arbeiten. Projektbeispiel und Fotos ansehen

 

 

Diskussion über Tierversuche an der Evangelischen Akademie Tutzing

 

 

Vom 18.-20. Oktober 2011 fanden in der Evangelischen Akademie in Tutzing Projekttage zu „Nachhaltigkeit in Europäischer Realität“ statt. In diesem Rahmen gab es auch eine Projektgruppe Tier- und Artenschutz. Die Gruppenmitglieder wollten sich unter anderem gründlich mit dem Für und Wider von Tierversuchen auseinander setzen. Immer häufiger geht die Initiative, das Thema Tierversuche zu behandeln, von den Lernenden selbst aus, stellt Tierärztin Dr. Martina Kuhtz-Böhnke fest. Sie ist für unseren Verein in Süddeutschland als Tierschutzlehrerin aktiv. Auch ihr Kontakt zur Evangelischen Akademie wurde durch einige besonders interessierte Schülerinnen und Schüler hergestellt, die zusammen mit der Expertin eine Menge Fragen klären wollten und sie an einem Vormittag nach Tutzing einluden. Die zwölf jungen Erwachsenen zeigten sich sehr interessiert und kritisch. Sie stellten viele Fragen und diskutierten Argumente der Auseinandersetzung um Tierversuche.

 

Anhand der Bearbeitung real stattfindender Versuche machten sie sich ein Bild darüber, was die Versuche für ein Lebewesen bedeuten, welche Erkenntnisse die Forscher in Aussicht stellen und ob und welchen Nutzen Menschen wirklich aus Tierversuchen ziehen. Zwar hatten sie bereits über ethische Fragen nachgedacht, und die meisten fanden, dass das Leben einer kleinen Maus menschliche Achtung verdient und wir Tiere nicht als Messinstrumente und Ersatzteillager missbrauchen dürfen. Dass es aber noch nicht einmal wissenschaftliche Beweise für den Nutzen und die Unerlässlichkeit von Tierversuchen gibt, schien viele zu überraschen. Die meisten Schülerinnen und Schüler äußerten bereits zu Beginn des Vormittags eine kritische Haltung zu Tierversuchen. Durch viele Fakten, die Dr. Kuhtz-Böhnke ihnen vermittelte, hatten sie nun auch griffige Argumente für zukünftige Diskussionen an die Hand.

 

Die Tierärztin ist optimistisch: "Ich denke, dass immer mehr junge Menschen nicht mehr unkritisch nachbeten werden, was Tierexperimentatoren verbreiten, sondern diese grausame Tradition intensiv hinterfragen.

 

 

 

 

Sehr geehrtes Harry-hilft-Tieren-Team,

mein Name ist Aaltje Bartels, ich bin 10 Jahre alt. Ich hatte am 14. 09. Geburtstag, und habe mir von meinen Freunden keine Geschenke gewünscht, sondern Geld. Insgesamt sind 153,62€ zusammen gekommen. Ich hoffe diese Spende trägt dazu bei, dass es den Tieren bald besser geht. Der Hund auf dem Foto ist unser Hund Buck, und die Dose ist die Spendendose.

 

Beste Grüße,

AALTJE

 

Liebe Aaltje,

das ist eine reife Leistung. Darauf muss man erst einmal kommen! Es ist sehr mutig, dass Du Dich so offen auf die Seite der Tiere stellst und für sie auch auf Geschenke verzichtest. Wir danken Dir ganz herzlich für diese tolle Idee und die Spende.

 

Herzliche Grüße

Dein Harry-hilft-Tieren-Team

 

 

 

Zehn Schülerinnen und Schüler erhalten Tierschutz-Diplom

 

 

Jedes Jahr in den Oster- und den Sommerferien veranstalten die Vereine Ärzte gegen Tierversuche und Achtung für Tiere zusammen die Gütersloher Tierschutz-Ferienspiele. Dabei geht es um Dinge, die Mensch und Tier wichtig sind, wie das Leben in einer Familie, Zusammensein mit Freunden, der Wunsch nach Freiheit usw. Aber Tiere unterscheiden sich auch von uns Menschen durch die Art ihrer Körperoberfläche, Sprache, Nahrung, die Art der Fortbewegung und vieles mehr. Hier gibt es Fotos und mehr Infos

 

 

 

Großdemo gegen Tierversuche:

Über 1000 Menschen demonstrieren

 

 

Am 30. April machten über 1000 Menschen, Erwachsene aber auch viele Kinder und Jugendliche, in Hamburg auf das Leid der Tiere in den Laboren aufmerksam. Die Ärzte gegen Tierversuche, Lobby pro Tier Mienenbüttel und Bürger gegen Tierversuche hatten zu einer Demonstration aufgerufen. Fotos und weitere Infos gibt es hier

 

 

 

Greenteam Greentiger aus Sünching:

Jugendliche starten Aktion gegen Tierversuche

 

Hallo, sehr geehrte Mitglieder und Vorstand des Ärzte gegen Tierversuche e. V.s! Vielleicht erinnern sie sich an das Greenteam Greentiger.

Wir haben von ihnen vor einiger Zeit ein Paket voll mit supertollem Infomaterial für unseren Infostand bei Netto gegen Tierversuche erhalten.

 

Wir finden auch, dass die Seite harry-hilft-tieren.de wirklich super ist! Von ihr haben wir eine Menge gelernt!Inzwischen ist unsere Aktion mit dem Infostand vorbei und wir haben insgesamt über 500 Unterschriften gegen Tierversuche gesammelt!

Auf unserem Foto sind (von links nach rechts): Till Schmelzer, Dilara Suttner, Anna Schmelzer, Lucia Scheidler und Anna Schleich. Die Unterschriftenlisten werden wir ihnen demnächst zuschicken!

 

Mit freundlichem Gruss

Greenteam Greentiger

 

 

Das Referat: Thema Tierversuche/Tierschutz

 

Joanna aus Verl ist in einer Tierschutz-AG. Nachdem dort über das Thema Tierversuche gesprochen worden war, erarbeitete sie selbstständig ein eigenes Referat und berichtete ihrer ganzen Klasse von den Tierversuchen. Dazu gehört eine Menge Mut. Super. Bitte weiter so!

 

Das Referat: Thema Tierversuche/Tierschutz

Hey, ich heiße Joanna.

Ich habe vor kurzem in meiner Klasse eine Stunde lang Unterricht über Tierschutz und Tierversuche gemacht. Im Internet gibt es jede Menge Infos dazu.

Überlegt mal, was ein Haustier, z.B. ein Hund alles braucht, um glücklich zu sein. Und dann stellt Euch mal vor, was ein Hund im Labor erlebt…

Täglich sterben allein in Deutschland über 6900 Tiere in Tierversuchen!

 

In meinem Referat habe ich über Gemeinsamkeiten zwischen Menschen und Tieren gesprochen. Beide empfinden Angst und Schmerzen, Einsamkeit, sie sorgen sich um ihre Familie, möchten frei sein, sich bewegen und mit ihren Freunden spielen usw.

 

Doch es gibt auch viele Unterschiede. Tiere können nicht sprechen und den Tierexperimentatoren nicht sagen, was ihnen weh tut. Sie werden aus anderen Gründen krank als Menschen und bekommen andere Krankheiten. Sie werden im Tierversuch künstlich und extra krank gemacht. Tiere haben aber auch andere Gewohnheiten, essen andere Dinge und bewegen sich anders als Menschen.

Deshalb sind Tierversuche auch so gefährlich. TGN1412, ein neues Medikament, wurde an hunderten Tieren getestet ohne ihnen zu schaden. Doch Menschen wurden so krank davon, dass ihnen Köperteile amputiert werden mussten.

Doch Tierexperimentatoren sagen sie machen Tierversuche, damit Menschen nicht an schlimmen Krankheiten sterben müssen.

 

Allerdings gibt es auch jede Menge Forschung ohne Tierversuche!

Außer über Tierversuche habe ich noch darüber berichtet, dass männliche Hühnerküken lebend geschreddert werden. Da sie keine Eier legen können sind sie für ihre Züchter nutzlos und werden gleich nach dem Schlüpfen getötet.

Ich finde es auch wichtig mal zu überlegen, wie viele Tiere für das Tierfutter der Haustiere sterben müssen.

 

Zum Schluss konnten noch alle Wünsche aufschreiben, was Tieren für das Jahr 2010 wünschen.

So ein Referat macht viel Spaß, vor allem wenn alle Schüler richtig mitmachen. Allerdings hat man nur begrenzt Zeit und kann deshalb nicht zu viele Leute drannehmen, die sich melden. Ich rate Euch bei einem Referat immer einen Stichwortzettel zu schreiben.

 

Fazit für alle Tierfreunde, die Tiere vor Tierversuchen retten wollen:

Macht darauf aufmerksam!

Harry hilft Tieren ist ein Projekt von Ärzte gegen Tierversuche e.V.